Nicht mal mehr ein Jahr…

…jetzt habe ich lange nicht mehr zu dem Thema geschrieben. Noch weniger als ein Jahr ist Zeit für die ganzen Vorbereitungen. Paar Dinge haben wir schon erledigt. Andere müssen noch warten. Das Vorbereiten einer Hochzeit hat vor allem viel mit dem doofen „Warten“ zutun. Alles muss bestellt werden. Lieferzeiten hier, Lieferzeiten da. Das ist nichts für mich.

Was ich allerdings schon erledigt habe: „Save the Date“ Karten sind ALLE verteilt, mein Kleid ist gekauft IMG_1428(allerdings noch nicht geändert. Das IMG_1680passiert im Januar!), Location ist bestellt, Catering auch (aber auch hier steht noch nix fest), Torte läuft übers Catering, Kleid für Standesamt ist bestellt (Ja, Standesamt ist schon dieses Jahr dran.), Fotobox ist reserviert, Stuhlhussen noch nicht, aber ich kenne ja auch noch nicht die Maße der Stühle, Trauzeugin ist ernannt, Brautjungfern auch… ähm ja und meine Gäste sind schon fleißig Kleider und Klamotten am suchen.

Als nächstes ist wohl die Deko-Frage zu klären. Es wird auf jeden Fall Vintage. 🙂

„Aber ihr müsst das so machen…“ – Wedding

Ich habe es oft gelesen. Ich habe es oft gehört. Bräute erzählen immer, wie irgendwelche dahergelaufenen, Bekannte, Verwandte, Freunde, Nachbarsfreunde und der Hund vom Opa, der Tante, eines nahen Bekannten ihnen sagen, was genau sie wie machen sollen!

„Ihr dürft das so nicht machen!“ „Das wahr früher anders!“ „Um niemanden zu beleidigen würde ich das aber noch mal überdenken!“

Interessanterweise geht das schon jetzt los. Ich bin gerade erst in der ersten Planungsphase. Ich habe also massig Zeit und kann alles so planen, wie wir uns das vorgestellt haben. Natürlich fragen alle nach und natürlich darf man sich von jedem einen klugen oder auch nicht so klugen Ratschlag anhören. Aber wehe, argumentiert dagegen… „Du musst doch an jeden denken!“

Noooo. Vor allem müssen wir erst mal daran denken, was wir wollen. Warum ist das so? Warum scheint es, als haben Braut und Bräutigam am wenigsten zu sagen? Warum mischt sich wirklich jeder ein? Warum darf man „seinen großen Tag“ nicht so freien, wie man es selber gerne hätte?

„Wie kein Mittagessen? Also das habe ich ja noch nicht gehört! Das muss aber anders geplant sein! Man Fängt mit Mittagessen an und und und…“ NEIN MAN, ICH FANGE MIT KUCHEN AN UND DU BEKOMMST NUR EINEN MEISENBALL ZUM KNABBERN, WENN DU NICHT DIE FRESSE HÄLST!

Ähm…ja.

Fragen über Fragen. Ne aber mal ehrlich… das nervt. Jetzt, über ein Jahr vorher nervt es schon wahnsinnig und wie wird es erst kurz vorher sein?

Das musste mal raus!

Kennt ihr das? Ihr dürft mir gerne von euren Erfahrungen mit nervigen Ratschlägen geben!

Unterschrift

Brautkleid – WAT?

Ein wichtiger Aspekt einer Hochzeit ist die Wahl des richtigen Brautkleides!  Auch über dieses Thema habe ich mich auf der Hochzeitsmesse schlau gemacht. Ich habe mit einer reizenden Dame geredet, die mir den Ratschlag gab: „Lieber früher als zu spät!“

http://bellethemagazine.com/2014/06/amelia-sposa-2014-wedding-dresses.html?m=1

Quelle: Bellethemagazine

Aber was heißt früh? Ja… die Dame sagte mir, ich solle neun Monate vorher schon mit dem aussuchen/ kaufen/ bestellen anfangen. Neun Monate? In neun Monaten kann ich 20kg zu oder abnehmen (Das wäre  kein Problem! (Sagt sie!)) und ein Baby bekommen oder Hochschwanger sein. Ich mein ja nur, was da alles noch in der Zwischenzeit passieren kann. Hammer.

Sie erzählte mir, einige Frauen hätten ihre Kleider schon gut zwei Jahre im Lager des Ladens hängen. Wat? Ich meine WAT? Was sind das für Frauen? Wer kauft sein Kleid und heiratet zwei Jahre später erst? Stellt mir doch diese Frau bitte vor. Mein Geschmack ändert sich alle paar Wochen. Was ist, wenn diese Frauen ihre Meinung komplett ändern? Oder der Mann sie verlässt? Ich meine ja nur… was ist wenn? Denken die den nicht über das „wenn“ nach?

Gut, ich kann nachvollziehen, das diverse Kleider nur als Muster im Laden hängen und deswegen sag ich ja schon gar nix und ich kenne meinen Körper! Ich muss mein Kleid garantiert ändern lassen, damit alles stimmig aussieht. Aber die Zeitangabe von neun Monaten hat mich schon schockiert.

Nun, ich kann dann also im Sommer mit dem Brautkleid shoppen beginnen. Juhu. Ich bin ehrlich, es macht mir Angst. Ich bin nicht der Kleid-Typ. Ich bin auch nicht der Weiss-Typ. Ich bin eher so der „Gibt es dieses Kleid noch dunkler?“ „Tut mir Leid, das ist tiefschwarz.“-Typ.

…und bevor jemand fragt: Nein so richtige Vorstellungen habe ich nicht. Ich habe eher Kriterien: Weiß, lang und Ärmel. (Mir gefallen diese Korsagen nicht, wo hinter alles raus quillt. Da kann die dünnste Frau ein Traumkleid tragen, dreht sich um und bäm, es sieht aus, wie drei Nummern zu klein und wenn es schon bei dünnen Frauen eh aussieht, dann will ich sowas erst gar nicht in meiner Richtung habe.

Aber wie sagt man so schön: Es kommt sowieso immer anders, als geplant, oder? 🙂

 

Wedding – Worüber man sich Gedanken machen muss – Budget.

Oh man… das hat man nicht auf dem Schirm, wenn man „Ja“ sagt. Was der ganze Schund kostet und was du überhaupt alles brauchst, willst oder einfach haben musst.

Los geht´s:

Gäste

Wie viele Menschen möchte man einladen? Soll man lieber nur mit der engsten Familie feiern? Oder doch größer? Freunde? Was ist mit dem berühmten „Rattenschwanz“? Wie kann man das am besten regeln, ohne jemanden zu beleidigen? Wie viel Geld kann man pro Person ausgeben. Vielleicht hat man nur ein kleines Budget und muss schon aus dem Grund den Kreis der Menschen kleiner halten? Sowas muss man sich vorher überlegen.

Bei uns ist das nicht so schwer. Wir waren uns schnell einig. Familie und Freunde. Das sind summa summarum 50 Person + – 5. Das sprengt unseren Rahmen nicht.

Location

Wo lädt man den die ganzen Menschen zum feiern ein? Dorfgemeinschaftshaus? Schloss? Hotel? Lässt man einschmücken oder macht man lieber alles selbst? Was kostet mich das? Ist es günstiger alles selber zu machen oder lässt man einfach alles von einem Weddingplaner einrichten und muss sich wenigstens darum keine Gedanken machen und warum macht man sich nur solche Gedanken?

Ich habe mich für die Feier für ein Dorfgemeinschaftshaus entschieden. Ist zwar nicht so super glamourös aber hey, sind wir mal ehrlich: Das passt doch sowieso nicht zu mir. 🙂 Was das Deko /Schmuck und so weiter angeht: Da bin ich mir wirklich noch nicht sicher! Ich warte da noch auf die Angebote. Eigentlich bin ich ja eher der Typ „Selbstgemacht“. Aber alles kann man nicht selber machen und ganz ehrlich: Wer kauft schon zum Beispiel 60 weiße Stuhlhussen? Ja keine Ahnung. Ich möchte mir diese leihen, genau so wie Tischdecken und Kerzenleuchter oder was auch immer ich da noch so finde.

DJ

Man braucht einen DJ! Wusstet ihr das? Ich nicht. Habe mir halt noch nie Gedanken drüber gemacht. So ein Typ kostet mit allem drum und dran 700 Euro und das nur für 5 Stunden! FÜNF. Jede weitere halbe Stunde kostet 35 Euro. Braucht man den wirklich? Ich sag euch was: Ja! Ich habe die letzten zwei großen Geburtstage meiner Eltern erlebt. Da haben wir uns selbst um die Musik gekümmert und nie war jemand zufrieden! Ständig haben sich alle eingemischt und wussten alles besser. Am Ende standen 5-10 Leute um das Mischpult und die ganze Stimmung war im Popöchen. Das braucht kein Mensch!

Ich habe zudem noch ein weiteres Problem: Meine Familie stammt aus Schlesien. Nun das allein ist kein Problem. Aber bei denen geht oft nichts ohne ihren bekannten Songs, die die ganze Stimmung aufrecht erhalten. Wenn ich mir nun einen deutschen DJ besorge, muss ihn diesen zusätzlich mit polnischer Musik ausstatten, damit dieser einen schönen Mix draus macht. Stelle ich mir aber umständlich vor. Vor allem weil ich dann immer ein Auge drauf haben muss und mir damit noch mehr Arbeit anlache. Also denke ich über jemanden nach, der ebenfalls aus Schlesien stammt. Der hat dann alles parat! Problem gelöst. Den der kann dann deutsch / polnisch / englisch, Modern / Klassisch und vermutlich auch alle Wünsche erfüllen. Hoffe ich jedenfalls. Darüber macht man sich sonst keine Gedanken.

Fotograf

Stell dir mal vor, du beschäftigst einen Fotografen für den ganzen Tag. Das kostet für 10 Stunden 1400 Euro. In diesem Betrag sind Nachbearbeitung der Bilder auch schon dabei. Das ist eigentlich nicht teuer. Aber ich kenne mich. Ich bin da nicht so für zu haben. Ich habe es lieber, wenn alle Gäste fotografieren und ich dann alles zugeschickt bekomme. Alle betrachten die Dinge aus anderen Blickwinkel und man bekommt eine tolle Zusammenfassung der Feier. Nun kann man nicht erwarten, das alle Bilder super super geilo geilo sind, aber schöne Bilder sind sicherlich dabei! Für die Gruppenfotos und so weiter möchte ich gern einen alten Freund von mir fragen. Der hat es so richtig drauf und da weiß ich, was ich hab! 🙂

Videograf

Ey echt jetzt? Meine Eltern waren in den letzten Jahren auf zwei Hochzeiten in Polen. Da ist es mega angesagt, den kompletten Tag von einem kleinen Kamerateam dokumentieren zu lassen. Am Ende schneiden die das alles schön zusammen und man hat eine DVD. Ich habe mir diese DVDs angeschaut. Beide Hochzeiten haben nix miteinander zutun und doch sind beide Videos gleich: Alles sieht super gestellt aus und alles spontane und natürliche weicht einer Steifheit, begleitet von Nervosität, weil man ja gefilmt wird. Ne ey… brauche ich nicht und da kann man gut und gerne noch mal 1500 Euro drauf rechnen.

Fotobox

Kennt ihr, oder? Wo man lustige Bilder machen lassen kann. Finde ich eigentlich ganz cool. Ein aktuelles Angebot, welches ich hier liegen habe sagt mir aber noch nicht ganz zu. 900 Euro sind halt kein Pappenstiel.

Weiße Tauben

Ja da komme ich nur drauf, weil ich bei der Hochzeitsmesse welche halten durfte und die so süß fand und auch ein wenig lustig! 150 Euro zzgl. Anfahrt. Das ist ja schon ein bisschen kitschig… aber die waren wirklich süß!

Blumen

Da geht es ja nicht nur um den Brautstrauß. Da hätten wir die Blumen für die Kirche, bisschen Schmuck für das Auto, Blumen für die Location und eventuell Ansteckblumen. Blumen, Blumen, Blumen. Ich weiß nicht mal, was für Blumen ich überhaupt im April bekomme… und vor allem, was kostet mich das alles? Kein Plan. Wird bestimmt nicht billig.

Kerzen

Kerzen? Wurde mir gesagt… keine Ahnung. Das muss ich recherchieren.

Friseur / Make up

Man will ja auch nicht aussehen, wie der letzte Penner! Am besten noch vorher zum Kosmetiker und Nägel machen lassen und Zähne müssen auch weiß sein. Mit so einem weißen Kleid kommen unsaubere Zähne noch schöner raus. Yeah. -.-

Auto

Auto? Ja vielleicht eine sexy Limousine? Ganz ehrlich? Ich hasse solche Limos. Gefällt mir nicht und wenn wir gleich dabei sind: Bloß keine Kutsche ey! Da komme ich mir affig bei vor. Vielleicht mal direkt die weißen Tauben mit den Pferden zur Barbies Traumhochzeit schicken. Aber so ein schöner Oldtimer… hm das würde mir gefallen!

Feuerwerk

Braucht man das? Ich jedenfalls nicht. Kostet allerdings so um die 600 Euro.

Drucksachen

Ja das brauche ich allerdings. Das ist voll mein Ding. Ich plane ja jetzt schon alles in einem Design. Ob nun „Save the Date“ Karten oder Bierdeckel, sowas finde ich Supi. Das lasse ich mir auch nicht nehmen. Da sind die Kosten immerhin für mich nicht so hoch. Das mach ich alles selbst und lasse es bei einer Onlinedruckerei drucken. Top. Da kann man mich aber auch noch mal persönlich fragen. Ich kann euch dazu Tips geben. Da muss man nicht 1000 Euro für ausgeben!

Catering

Ich kenne hier einen guten Service und da werde ich auch nicht von abweichen. Da ich erst ab Kaffee und Kuchen beginnen möchte, fällt schon mal das Mittagessen aus und für knapp 50 – 55 Personen zahlt man so um die 700 Euro für verschiedene Gerichte. Ausgenommen sind da Salate und Nachtisch. Das kommt noch dazu. Salate, da kommt wieder das „Lieber selbst machen“ von meiner Familie zum Vorschein. Da gibt es einige, die sehr beliebt sind und immer alle glücklich machen. Genau so ist es übrigens mit kalten Platten mit Fisch und Käse. Da habe ich tolle Menschen in der Familie, die können das fast viel schöner und besser, als irgendein Service.

Torte / Kuchen

Da Handhabe ich es ähnlich. Die Torte wird natürlich bestellt aber Kuchen werden selbst gemacht. Da gibt es einige Bäcker-Profis in meiner Familie <3. Was kann so eine Torte kosten? Ich sag mal so, man kann ab 150 Euro aufwärts rechnen. Nach oben ist es wie bei allem offen.

Getränke

Ich bin nicht der Mensch, der anderen vorschreibt, was sie trinken sollen. Auch wenn es heutzutage modern erscheint, harten Alkohol gar nicht anzubieten. Sowas wird es bei mir nicht geben! Ich möchte, das meine Gäste etwas trinken und sich wohl fühlen und bei aller Liebe: Bei allen Partys, Geburtstagen, Silbernen Hochzeiten oder Goldenen Hochzeiten gab es bei uns Alkohol. Es hat zu einer ausgelassenen Stimmung geführt und es gab keine regelrechtes Besäufnis! Da kann sich meine Familie benehmen und deswegen sehe ich keinen Grund, solche Verbote zu erteilen. (Ich erinnere an dieser Stelle noch mal: Meine Familie stammt aus Schlesien. Eine Hochzeit ohne Alkohol? Ich biete euch… 😉 )

 

Da sind jetzt schon so einige Sachen zusammen gekommen und einiges fehlt auch noch! Sowas kann mal sich nicht ausdenken! Da sollte das Budget nicht ganz Solo schmal sein…

 

Was haltet ihr von meinen Punkten? Wäre das was für euch? Mir wird jetzt schon schwindelig. 🙂

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Hochzeit – Farben

Als ich angefangen habe, über meine Hochzeit nachzudenken, habe ich als erstes darüber nachgedacht: „Welche Farben nutze ich? Wie werden meine Karten aussehen? Für welches Design entscheide ich mich? OMG, ich bei mir muss alles perfekt sein, das ist meine Visitenkarte.“ Jaja blabla.

Ja ich kann halt nicht aus meiner Haut. Das habe ich gelernt, das macht mir Spaß, das ist mein Beruf.

Erstmal habe ich mal geschaut, welche Farben im Hochzeits – Business im Jahr 2016 voll angesagt sind. Nur mal so… es ist Kupfer und Blau. Mit Kupfer kann ich leben, aber blau? BLAU? Ne ey. Mag ich nicht. Will ich nicht. Muss ich auch nicht. Wer geht schon nach den aktuellen Trends? Ja.. kann man machen, muss man aber nicht.

Ich habe mich übrigens für die Trendfarbe aus dem Jahr 2014, Minigrün und der Trendfarbe aus dem Jahr 2011, Apricot entschieden. Ich glaube übrigens nicht, dass Apricot nur die Trendfarbe aus dem Jahr 2011 ist. Apricot ist ein Dauerbrenner in der Hochzeitsindustrie. So kommt es mir jedenfalls vor. Googelt es mal. Das Internet ist voll damit!

Farben sind ansichtsache.

Als ich mich auf der Hochzeitsmesse mit einer Dame unterhalten habe, die sich um den ganzen Deko-Kram kümmert, fragte sie mich nach meinen Farben. Sie war begeistert von meiner Kombination und erzählte mir von einer Braut, die vorher bei ihr war und stolz erzählte, sie wolle alles in Pink und Blau. Ja… kann man auch machen, aber ob das dann schön ist, kann ich nicht sagen. Es könnte interessant sein. Mehr auch nicht. Vielleicht so? Mhhhh.

Ich muss dazu sagen, ich steh total auf die Pastellfarben, die man immer sieht, wenn man Hochzeit googlet. Was ich nicht mehr sehen kann, ist Bordeaux, Gold, Krass-Türkis und Krass-Lila. Das ist mir persönlich zu viel und zu dunkel, fast schon dominant.

Aber eigentlich ist es auch egal, welche Farbe man nimmt. Hauptsache es wird für einen der schönste Tag und man ist glücklich.

Man sollte darauf achten, dass die Farben einen nicht erschlagen! Alles Ton in Ton wird einfach nicht wirken. Da kann man noch so viel aufeinander abstimmen. Wenn Tischdecke, Servietten, Stuhlhussen, Blumen, Deko und am besten auch noch die Kleidung der Gäste im gleichen Farbton erscheinen, sieht man vor lauter Farbe die Liebe zum Detail nicht.

Die Devise ist, wie immer: Weniger ist mehr, vor allem fürs Auge.

Von welchen Farben träumt ihr??

Mein Auge freut sich über solche Aussichten:

Summery-Mint-Peach-Wedding-Inspiration-Board

http://chicvintagebrides.com/index.php/inspiration-board/mint-peach-wedding-inspiration/

(Bild ist natürlich nicht von mir. Gesehen bei http://chicvintagebrides.com)

Wedding – Kirche?

Träumen wir nicht alle als kleine Mädchen von einer Traumhochzeit in weiß in einer tollen Kirche. Eine Kirche mit der Dimension des Kölner Doms? Nein? Ich natürlich auch nicht! *Hust Hust*

Aber mal ehrlich, ich wollte schon immer Kirchlich heiraten. In meinem Fall hat das weniger mit Gottes Segen zutun, als mit der Tatsache, das es irgendwie dazu gehört, also für mich.

Wir standen allerdings vor der Frage: Evangelisch oder Katholisch. (ich bin katholisch, mein Freund evangelisch. Ohoooo, welch Sünde.) Ich habe prinzipiell kein Problem evangelisch zu heiraten, vor allem weil ich mir vorstellen kann, dass man sich da, was die Zeremonie angeht, vielleicht mehr einbringen kann. Womit ich allerdings wirklich ein kleines Problem habe ist die Tatsache, dass es anscheinend im Westerwald Mode war, in evangelischen Kirchen einfach mal den Mittelgang zu vergessen. Hallo? Ich mag einen Mittelgang haben! Wie sieht das den aus, wenn die Braut irgendwo von der Seite in den Raum gehuscht kommt. Gefällt mir persönlich nicht. 🙁 Da bin ich eigen!

Also katholisch. Die Kirche in meiner Gemeinde ist allerdings das genaue Gegenteil vom Kölner Dom. Aber hey… mit ein wenig Blumenschmuck und den lieben Menschen meiner Familie und meiner Freunde kann ich die Kirche hier durchgehen lassen. Ganz sicher.

Was das Standesamt angeht. Das ist mir eigentlich nicht so wichtig. Da werden auch nur Trauzeugen und engste Familie anwesend sein. Leider ist unser Standesamt ein alter, hässlicher Klotz aus den 80igern, der ekelhafter nicht sein könnte. Da schwanke ich wirklich zwischen edler Kulisse eines kleinen Schlosses oder der alten Schule, die sich bei uns in der Straße befindet. Wobei ich mich da wieder frage: Wenn es doch eh egal für mich ist, wieso reicht nicht der hässliche Klotz der Stadt? Wahrscheinlich aus Prinzip. Mistiger Mistmist.

Wie ist es bei euch? Ist die Kirche out? Lieber konventionelles Standesamt der Stadt oder doch lieber schönes Schloss am See. Vielleicht sogar Outdoor? ich bin gespannt. Wie war es bei euch? Wie soll es bei euch werden? Erzählt mir eure Träume.

 

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Verliebt, Verlobt, Verheiratet?

Gut, ich bin noch bei verlobt aber jetzt, noch mehr als ein Jahr vorher, stehe ich mitten in der Planung für den schönsten Tag in unserem Leben (So jedenfalls der Volksmund). Letztes Jahr haben wir begonnen wage zu planen und das hat mich schon überfordert. Dieses Jahr, also vor zwei Wochen, waren wir auf der Hochzeitsmesse in Koblenz und nun bin ich maximalverwirrt. Wo, wie, was? Evangelisch? Katholisch? Große Feier oder nur Familie? Hotel oder Dorfgemeinschaftshaus? Selber schmücken oder alles einschicken lassen?

Ich versuche gerade ein Budget festzulegen und das ist doch das Schlimmste an dem ganzen Hochzeitszirkus.

In diesem Blog möchte ich ab jetzt über meine Erfahrungen und Erlebnisse rund um das Thema Hochzeit berichten.

Vielleicht kann ich so auch Tipps von euch sammeln um dann doch nicht komplett ins offene Weddings-Messer zu laufen! Ich würde mich freuen. 🙂

Unterschrift

 

 

 

Mein Buch für das Leben

Kennt ihr das? Das Buch „Mein Buch für das Leben“. Dieses Buch möchte alles von dir wissen. Es hilft dir, quasi mit dir und deinem Leben ins klar zu kommen. Dann stehen da auf einer Doppelseite einfach mal drei Worte: „gestern – heute – morgen“ und dann kannst du schreiben.

Dieses Buch habe ich mir im Jahr 2010 gekauft und ich habe auch einiges ausgefüllt. Wünsche, Sorgen und Leiden. Ängste und Hoffnungen. Ja und nein. Gestern – heute – morgen.

…und was soll ich sagen? Es ist, als würde ein anderer Mensch darin lesen. Vielleicht stelle ich mir einige Dinge aus dem Buch noch einmal. Vielleicht finde ich mich darin doch wieder.

Vielleicht auch nicht…

Aber eigentlich schon. Gerade jetzt habe ich irgendeine Seite aufgeschlagen und habe festgestellt: Mein heutiger Beruf ist nur der Plan B meines Ichs aus dem Jahr 2010. Ich wusste jedenfalls schon damals “ Arbeitszeiten sind nicht Familientauglich“.

Tja…

Eigentlich ist es doch ein tolles Buch für jetzt und für später und weil ich es immer noch so inspirierend finde, schenke ich euch nun eine „Doppelseite“! Auf dieser Doppelseite dürft ihr euch drei Fragen ehrlich beantworten und danach müsste ihr für euch selbst entscheiden, ob ihr eine Erkenntnis drauf schließen könnt und wie ihr damit umgeht.

 

Wenn du nur noch eine begrenzte Zeit zu leben hast

Was würdest du mit deiner verbleibenden Zeit tun?

Was würdest du in deinem Leben ändern?

Was davon wirst du tatsächlich tun?

Viel Spaß.

Unterschrift

 

Tierpark Bochum und Schock-Momente.

Ich liebe Tiere und ich liebe es, Tiere zu fotografieren. Als wir das letzte mal einen Kurztrip nach Bochum gemacht haben, hatten wir die Idee für den Ausflug in den kleinen, aber feinen Tierpark. Meine Schwiegereltern in Spe waren direkt begeistert und auch mit dabei! „Zufälligerweise“ hatte ich meine DSLR mit dem neuen Objektiv dabei und konnte direkt mal schön ein bisschen testen, was so geht.

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Wir hatten ziemlich Glück, da es sehr ruhig war und auch das Wetter war perfekt. Paar niederländische und paar deutsche Familien sind durch den Park spaziert. Man konnte in Ruhe fotografieren und beobachten. Begeistert war ich persönlich von den Robben, den Pinguinen und dem Aquarium-Haus.

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Der Bochumer Tierpark ist jetzt nicht der größte, aber für Kinder ist der schön sauber und ausreichend. Viele Spielmöglichkeiten, in denen man spielerisch die Tierwelt erkunden kann, sind vorhanden. Es ist nicht teuer und eignet sich prima für paar Stunden Abenteuer für die Kleinen. Aber auch die Erwachsenen Abenteurer, wie wir, sind auf unsere Kosten gekommen, WENN man sich für Tiere interessiert. Wenn man allgemein nichts damit anfangen kann, dann ist es sicherlich sehr öde, den die großen Tiere der Erde sind da nicht zu finden!

Auch interessant war für mich der Bismarckturm, der direkt an den Tierpark angrenzt und weil wir auch noch ein wenig Zeit hatten, haben wir noch schnell die paar Stufen (um die 150??? Keine Ahnung!) auf uns genommen und uns den Ruhrpott von oben angeschaut. Jut, für meine Begleiter nun nichts neues, aber für mich gleich doppelt so spannend. In jeder Himmelsrichtung eine andere Stadt und Häuser, soweit das Auge reicht. Man kann es kaum glauben, der Pott ist sogar ziemlich grün! Jajaja… ich bin hat ein Dorfmädchen. Mich fasziniert sowas. Trotzdem zieht mich nichts in die Großstadt. Paar mal in Leben hatte ich zwar das Gefühl, die Stadt würde rufen, aber da habe ich mich wohl doch nur verhört!

Nach einem schönen Vor- und Nachmittag war es für uns auch schon wieder Zeit für die Heimreise in den Westerwald zwecks Geburtstagsfeier am Abend. Ziemlich viele doofe Verkettungen haben dazu geführt, dass wir nicht unsere normale Route nutzen und dies wurde uns am Ende auch zum Verhängnis.

Irgendwo vor Leverkusen, wir waren fröhlich am Schnattern, lag plötzlich ein Kantholz auf der Mittelspur der Autobahn. Jetzt handelte es sich nicht um ein kleines dünnes Stöckchen, sondern um einen Riesen Teil. Der Wagen vor uns hat wohl nicht aufgepasst und ist darüber gebrettert und hat das Teil direkt mal unter unser Auto geschleudert. Mit Gott sei Dank nicht ganz so hoher Geschwindigkeit von 120 Km/h sind wir dann auch drüber gefahren, weil die Ausweich-Möglichkeiten nicht gerade berauschend waren und eigentlich konnte keiner so schnell schalten.

Mein Freund hat dann direkt gemerkt, der Reifen ist hin und ist dann an den Standstreifen gefahren. Der Typ vor uns hatte wohl auch einen kleinen Schaden und hat ein ganzes Stück weiter vor uns geparkt, aber auch ganz schnell wieder weg. Na danke auch an dieser Stelle! Mein Freund hat dann erst mal alles nach Handbuch gemacht. Warndreieck, Warnweste und Ersatzrad waren schnell zur Hand. Ich habe erfolgreich ohne Warnweste am Auto gelehnt und die ganze Zeit mal so gar nichts gesagt. Mehr habe ich drauf geachtet, ob noch jemand über das Kantholzding fährt, aber dem war nicht so. 10 Minuten später war auch die Polizei da und die hatten bei uns allerdings nichts mehr zu tun. Schaden zu klein für eine Aufnahme des Unfalls und wir waren auch so gut, wie fertig.

Unter Schock und nach paar Tränen meinerseits sind wir dann „gemütlich“ mit 80 über die Autobahn geschlichen um wenigstens noch pünktlich zum Abendessen anzukommen. Allerdings muss ich ehrlich sagen: Nach feiern war mir nicht mehr zumute. Schock macht müde. Vor 00:00 Uhr war ich im Bett.

Aber uns ist ja nichts passiert. Mein Kopf schreit aber:“UND WAS WÄRE WENN???“ Tja…

Ende der Geschichte ist übrigens: Der Schaden ist doch nicht ganz so klein. Ein neues Auto muss her und so sieht es bei uns nun so aus: Wohnung suchen, Auto suchen, Urlaub suchen. Eine Odyssee zwischen ImmobilienScout, AutosScout und AbInDenUrlaub. Ein Traum.

Leverkusen mag uns nicht. Ich mag es auch nicht, also nicht ganz so schlimm!

Bilder folgen bestimmt noch.

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Preview.

Die Degustabox Juni // Nachtrag.

Tierpark Bochum und wie man einen schönen Tag nicht gerne beendet. // Nachtrag.

Test: XL-Brownie von Bahlsen. // Yummy!

Demnächst in Ihrem Browser unter www.alienstrawberry.de

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